Nachdem ich nun alle Laptop und Desktop Versionen und Installationen hinter mir habe, kann ich aus Erfahrung sprechen, was denn wohl die beste und einfachste Linux Version, für einen Umstieg von Windows oder den erstmaligen Einstieg ist.
Da fällt die Wahl eindeutig auf die Mandriva 2009 mit dem KDE Desktop.
Schon die Vorgänger Version 2007 Spring machte einem ehemaligen Windows Nutzer den Umstieg ganz leicht. Verständlich und vor allem mit allen erforderlichen Tools ermöglicht Mandriva, einen Laptop oder Desktop mit einem anderen BS zu starten.
Bestechend vor allem die Wlan und Accespoint Varianten. Ob WPA mit Schlüssel oder per Passphrase,an alles ist gedacht. Netzwerkkarten und Netze werden erkannt und lassen sich super easy administrieren. Das Mandriva Betriebssystem bringt in der Basis alles mit,was ein PC Anwender benötigt um zu surfen oder Standard Office arbeiten zu verrichten.
Testgeräte waren ein alter Medion(aldi) PC Baujahr 1998 und ein IBM Laptop T22 Baujahr 2002.
Linux Distribution Versuchskaninchen waren :
Knoppix
Opensuse 10. 2
Ubuntu 8.10 und 7.04 Feisty Fan
Debian GNU/Linux 4.0
Mandriva ONE 2009
Mandriva Linux 10 Die Desktops wurden jeweils mit Gnome und KDE installiert.
Was die obengenannten betrifft ist deren Hauptmanko die fehlende WPA/PSK Option für Wireless Netzwerke. Denn wer Wireless hat, bekommt keine Verbindung für Updates und fehlende Paket zustande. Auch die Anleitungen bei Ubuntu sind ohne Netz nicht, oder nur sehr umständlich zu erhalten. Einziger Kandidat der da Hilfe nach der Installation gibt, ist Opensuse die auf der CD eine Standard Einrichtungshilfe bietet.
Fazit :
Rund und ohne Komplikationen ist nur Mandriva und das ist erstaunlich, weil die Distribution ja aus Frankreich kommt. Offensichtlich sind die Franzosen die einzigen die wirklich an alle Varianten der modernen Internetzugänge gedacht haben.
Wenn ich ohne das Handbuch zu lesen, zwei unterschiedliche Rechner in einer Zeit von gerade mal 45 Minuten voll installiert ans Netz bekomme, dann ist das eine wirklich grandiose Leistung. Bei Windows benötigt man für den IBM vergleichsweise zwei einhalb Stunden dann gebührt Mandriva ein großes Kompliment.!
Mit Mandriva habe ich die erste Linux Distribution, mit der das arbeiten so viel Spaß macht, das ich auf Windows erstmals vollkommen verzichten kann. Top Ereignis,ich muß keinen einzigen Linux Konsolen Befehl nachlesen oder benutzen um den PC zu konfigurieren. Das werden viele Linux Admins nicht verstehen die ja ihre Konsolen über alles lieben aber ich benötige das feeling nicht.
Einge User haben per Mail angefragt was Konsole heißt. Hier eine kurze Erklärung.
Als es noch Windows95 und NT4 gab mußten viele Anpassungen für Programme und das System über das MSDOS Fenster gemacht werden. Das gibt es heute auch noch, aber die wenigsten Benutzer kennen das noch.Das bedeutet, eine nichtgrafische Bedienungsebene wird verwendet um Kommandos und Befehle auszuführen.
in der Linux Welt ist das für Admins ein bewährtes Instrument schnell und einfach einen PC zu administrieren. Funktioniert aber in der Regel nur bei erfahrenen PC Admins wirklich verlässlich. Bei mir und ich bin nicht unerfahren, führt es eher zu mehr oder weniger Chaos und nicht funktionierenden Programmen :-)
Trotzdem schätze ich Linux BS inzwischen sehr.